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Ab 01.04.2009 neuer Name für Energiesparförderung
15.03.2009, Beitrag von/aus: u.d.e.
Was haben ein KfW-40 Haus und ein KfW-Effizienzhaus 55 miteinander zu tun?
Und was besagt die EnEV zum Jahres-Primärenergiebedarf und zum spezifischen Transmissionswärmeverlust? – Sie sind im Thema? Nein?
– Macht nichts, wir erklären es Ihnen gern!
Hinter dem Ganzen versteckt sich ein "alter Bekannter" – das "Förderprogramm für ökologisches Bauen" der KfW Bank (Kreditanstalt für Wiederaufbau). Das Programm richtet sich an alle, die "Energie sparend" bauen wollen, um die Umwelt UND ihr Budget zu schonen. Sicherlich haben Sie in den letzten Jahren schon von KfW-40 und KfW-60 Häusern gehört, die aufgrund ihrer energiesparenden Bauweise von der KfW Bank entsprechend gefördert wurden. Im Klartext bedeutete das, wenn Ihr neu gebautes Haus aufgrund besonders guter Wärmedämmung und effizienter Energietechnik im Jahresdurchschnitt nicht mehr als 40 kWh Energie pro Quadratmeter verbrauchte, wurde es nach der Energiesparverordnung (EnEV) als besonders energiesparend eingestuft – als KfW-40 Haus eben (ein KfW-60 Haus verbraucht entsprechend 60 kWh Energie pro qm.) Abgesehen vom guten Gefühl, dass man damit die Umwelt und ihre Ressourcen schützt, hatte diese Einstufung auch finanzielle Vorteile: man konnte auf die vom Bund geförderten, besonders zins- und konditionsfreundlichen Kredite der KfW Bank zurückgreifen.
Sie werden jetzt zu recht fragen, was daran so neu sein soll, dass wir darüber berichten? Nicht allzu viel – hauptsächlich der Name. Ab dem 1.April 2009 heißt das "Förderprogramm für ökologisches Bauen" nunmehr "Förderprogramm für energieeffizientes Bauen". Die Förderbedingungen bleiben bei aktuellem Stand der Technik quasi die gleichen. Aber es wird ein neuer Maßstab ins Spiel gebracht – der Transmissionswärmeverlust. Nach KfW-Angaben wird mit dem Transmissionswärmeverlust die "energetische Qualität der thermischen Hülle (also die Isolierung von Dach, Außenwänden, Fenstern und Boden) eines Gebäudes beschrieben". – Es kommt also auf die optimale Dämmung an.Auch nach dem 1. April dürfen die Häuser im Jahresdurchschnitt nicht mehr als 40 kWh Energie pro Quadratmeter verbrauchen, um zukünftig als ein "KfW-Effizienzhaus 55" eingestuft zu werden. Warum aber plötzlich "55" und nicht mehr 40? Das liegt am "Transmissionswärmeverlust" – dieser darf nämlich nicht mehr als 55% der im Jahre 2007 in der EnEV festgelegten Energieverbrauchs-Standards betragen, um als besonders energieeffizient eingestuft zu werden. Für ein Haus mit KfW-40 Standard kein Problem. Zum neuen "KfW-Effizienzhaus 55" gesellt sich fortan das "KfW-Effizienzhaus 70". Es muss entsprechend nur 70% der Bemessungshöchstwerte erreichen – das entspricht dem noch aktuellen KfW-60 Haus. Wie schon in der Vergangenheit wird die Einhaltung dieser Werte durch Sachverständige geprüft und bestätigt.
Nach aktuellem Stand bleibt die Förderung für energiesparendes Bauen also zunächst quasi gleich. Zukünftig werden aber die in der EnEv festgelegten Energiegrenzwerte weiter verschärft werden und vermutlich schon in wenigen Jahren die heute als besonders energieeffizient eingestuften KfW-40 Häuser als Standard gelten.Mit GUSSEK HAUS als Partner beim Hausbau ist aber auch das kein Problem, denn mit unserem Know-how und mit den von uns verwendeten Materialien und Technologien bleiben Sie beim Thema ‘Energiesparen’ stets fit für die Zukunft.
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