• Die Zeichen stehen auf Holz

    29.09.2009, Beitrag von/aus: Andreas Schulz, u.d.e.

    Der Baustoff Holz steht in der Verbrauchergunst ganz weit oben. Wie kein anderer Werkstoff steht er stellvertretend für Natur und Wohlbefinden. Es ist der warme und lebendige Charakter des Holzes, der uns das Gefühl von Geborgenheit und Wärme vermittelt. Zudem verleiht uns der Werkstoff in Zeiten der Klimadiskussion das Bewusstsein, im Einklang mit der Umwelt zu leben. Dass es sich bei diesem Wohlgefühl um weit mehr als „reine Gefühlsseeligkeit“ handelt, belegen mittlerweile offizielle Studien. Holz „wirkt“ nicht nur ökologisch – Holz „ist“ ökologisch.

    In dem Verbundprojekt „ÖkoPot“ (www.oekopot.de), das vom „Bundesministerium für Bildung und Forschung“ und vom „Forschungszentrum Jülich“ gefördert wurde, haben die Universitäten Stuttgart und Hamburg gemeinsam mit weiteren Partnern in einer 28-monatigen Studie ökologisch nachhaltige Vorteile des Baustoffes Holz gegenüber anderen Baustoffen nachvollziehbar belegt. Insbesondere die Nachprüfbarkeit der Instrumentarien und die messbaren Belege für die Studienergebnisse zeugen von der Seriosität und der Gewissenhaftigkeit der Studie.

    In der Studie werden einzelne Baugruppen, wie z. B. Innenwände, Außenwände, Fenster, etc., auf ihre ökologischen Vor-/Nachteile hin überprüft. Im Ergebnis schneiden Bauelemente mit Holz als Werkstoff gegenüber Nichtholz-Bauteilen in der Ökobilanz deutlich besser ab. Maßgabe für die Beurteilung ist z. B. die Menge an Energie, die das Produkt von seiner Herstellung bis zur Entsorgung „verbraucht“.

    Was gemeint ist, zeigt das Beispiel „Hausaußenwand“:
    Der Primärenergiebedarf eines Wohnhauses mit 108 qm Wohnfläche liegt bei einer Hausaußenwand in Massivbauweise deutlich höher als bei einer Außenwand in Holzbauweise. Oder im Umkehrschluss: Mit der Holzbauweise lassen sich gegenüber der Nassbauweise – auf einen Zeitraum von 100 Jahren – bis zu 24 Tonnen leichten Heizöls einsparen.

    Ähnlich verhält es sich bei der CO2-Emission und dem damit verbundenen Treibhauseffekt der unterschiedlichen Bauweisen. Das Treibhauspotenzial einer Holz-Außenwand beträgt gerade einmal 7% des Wertes einer Massiv-Außenwand. Anders ausgedrückt, wird der Unterschied plastischer: Man müsste 6,7 Jahre aufs Autofahren verzichten, um eine vergleichbare Menge des Treibhausgases CO2 einzusparen (gemäß dem geplanten europäischen Richtwert von 130 g CO2/km und der durchschnittlichen Fahrleistung in Deutschland). Auch in den übrigen geprüften Umwelteffekten, wie etwa beim Thema saurer Regen oder beim Abbau der Ozonschicht schneiden die Holz-Produkte gegenüber den Nichtholz-Produkten ökologisch besser bzw. zumindest gleichwertig ab, jedoch in keinem Bereich schlechter.

    Fazit:
    „Holz ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Werkstoff mit Zukunft, denn Holz wirkt nicht nur ökologisch – es ist ökologisch. Gegenüber anderen Baustoffen bietet Holz in seiner Ökobilanz herausragende Energie- und Emissions-Einsparpotentiale. Als Fertighaushersteller, der seit Jahrzehnten die Vorzüge der Holztafelbauweise nutzt, freut es uns natürlich sehr, wenn die Ergebnisse unabhängiger Studien die Vorzüge des Werkstoffes Holz nachhaltig bestätigen. Gerade in Zeiten der Klima- und der Finanzdiskussion ist ein GUSSEK-Haus einmal mehr erste Wahl für Bauinteressenten, denen parallel zum finanziellen Einsparpotential die Umwelt und die Schonung der natürlichen Ressourcen besonders am Herzen liegen. Welche weiteren wertvollen Vorzüge jedes GUSSEK-Haus für seinen Besitzer und für die Umwelt hat, erläutert Ihnen der GUSSEK-Fachberater gerne im persönlichen Gespräch. Unter dem Menüpunkt Kontakte finden Sie in Sekundenschnelle Ihren persönlichen Ansprechpartner ganz in Ihrer Nähe.



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