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Die klassische Altersvorsorge: das Eigenheim
01.03.2010, Beitrag von/aus: Stephan Hörnschemeyer
Die eigenen vier Wände bleiben - insbesondere unter Sicherheitsaspekten - der Klassiker der Altersvorsorge. Die Finanzkrise zeigt, dass Immobilien eine wertbeständige Anlage sind. Besonders zukunftssicher sind Fertighäuser, denn sie brauchen wenig Heizenergie. So schonen Fertighäuser das Portemonnaie vor steigenden Energiepreisen“, berichtet Dr. Frank Gussek, Geschäftsführer des Fertighaus-Herstellers GUSSEK HAUS aus Nordhorn.
Die Erkenntnis, dass Wohneigentum eine sichere Altersvorsorge ist, kennen fast zwei Drittel der 60- bis 64-jährigen Deutschen, denn sie leben in einem eigenen Haus. Eigentum im Alter bietet eine bessere finanzielle Sicherheit, denn Miete braucht dann nicht mehr bezahlt zu werden. Eine weitere Sorge - die Wohnung wegen Kündigung zu verlieren - gibt es bei Eigentum ebenfalls nicht. Aus diesen Gründen belegen verschiedene Studien, dass Mieter am Erwerb von Wohneigentum sehr stark interessiert sind.
Eigentum zahlt sich aus: Wenig Energieverbrauch, keine Miete
Gerade Holz-Fertighäuser bieten Bauherren viele langfristige Vorteile. Der natürliche Baustoff "Holz" gewährleistet ein gesundes Wohnambiente und eine optimale Wärmedämmung. Der Heizenergiebedarf in einem Fertighaus sinkt auf ein Minimum, entsprechend niedrig sind die Nebenkosten. Angesichts steigender Energiepreise ist das ein großer Vorteil, der gerade bei knapper werdenden Renten sicher beruhigend wirkt. Wohneigentum zahlt sich allerdings auch in anderer Hinsicht aus. Bauherren von heute sparen die Miete von morgen. Fachleute sprechen vom „Mietwert von selbstgenutztem Eigentum“. Eine Untersuchung des Bundesamtes für Statistik belegt, dass ein in schuldenfreiem Eigentum wohnendes Rentner-Paar von einem finanziellen Vorteil von bis zu 600 Euro im Monat profitiert.
Den Lebensstandard auch im Alter halten
Die Möglichkeiten, mit dem eigenen Haus den Lebensstandard nach der Berufstätigkeit zu sichern, werden immer vielfältiger. So könnte auch die in den USA weit verbreitete Immobilienverrentung in Deutschland langsam Raum gewinnen. Zum Beispiel in Form einer „umgekehrten Hypothek“, bei der ein Eigentümer monatlich einen Betrag von der Bank erhält und so eine Grundschuld auf die Immobilie anwächst. Das Haus dient der Bank quasi als Kredit-Absicherung. Zieht der Eigentümer um oder verstirbt er, wird die Schuld aus dem Verkauf der Immobilie getilgt. Möglich ist auch die Veräußerung des Eigenheims gegen eine Rente bis zum Lebensende. Dabei sollte lebenslanges Wohnrecht und eine inflationsgeschützte und am Lebenshaltungsindex orientierte Leibrente vertraglich vereinbart werden.
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