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Holz-Fertighäuser reduzieren den CO2-Ausstoß
14.05.2010, Beitrag von/aus: Bundesverband Deutscher Fertigbau - BDF
Wer ein energieeffizientes Fertighaus aus Holz baut, baut besser für's Klima. „Fertighäuser in Holzbauweise schonen in dreifacher Hinsicht die Erdatmosphäre:
1. Sie sind hochwärmedämmend und sparen so Energie in der täglichen Nutzung,
2. sie werden mit vergleichsweise geringem Energieaufwand hergestellt und
3. ihr Baustoff Holz bindet CO2.
Die Weltklimakonferenz in Kopenhagen zeigt: Wir müssen mehr tun, um die Erderwärmung in Grenzen zu halten. Wer mit Holz baut, der leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz“, erklärt Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF).
Laut einer Studie der Universitäten Hamburg und Stuttgart ist das so genannte Treibhauspotenzial einer Holzaußenwand über 90 Prozent geringer als das einer konventionellen Außenwand. Das resultiert unter anderem daraus, dass für die Herstellung der Holzwand bis zu 99 Prozent weniger fossile Primärenergie benötigt wird als für die Außenwand aus Stein. Ein Holz-Einfamilienhaus mit 140 Quadratmetern Wohnfläche entlastet die Atmosphäre laut wissenschaftlichen Studien um etwa 27 Tonnen CO2.
Gute Ökobilanz des natürlichen Baustoffes Holz
Die gute Ökobilanz von Holz-Fertighäusern hat viele Gründe. Während Stein oder Beton energieaufwändig hergestellt werden müssen, wird Holz auf natürliche Weise im Wald „produziert“. Der Verbrauch von fossilen Energieträgern wie Erdöl oder Kohle ist klimaschädlich, weil Treibhausgase wie CO2 freigesetzt werden, die über Millionen Jahre der Atmosphäre vorenthalten waren. Zur Verarbeitung des Holzes und der anderen eingesetzten Materialien zu einer Wand in Tafelbauweise ist nur wenig fossile Energie nötig - auch das schont das Klima. Darüber hinaus können Holzprodukte nach Ende der Nutzung thermisch entsorgt werden und sparen so weitere fossile Energie ein. „Der Baustoff Holz ist in Sachen Klimafreundlichkeit allen anderen überlegen“, betont Dirk-Uwe Klaas.
Wälder sind „CO2-Senken“ und Holzhäuser sind „CO2-Speicher“
Da ein Baum in seiner Wachstumsphase der Atmosphäre CO2 entzieht, werden Wälder auch als sogenannte „CO2-Senken“ bezeichnet. Ein Fertighaus in Holzbauweise verlängert diese Speicherung über seinen Nutzungszeitraum und verringert so zusätzlich den Anteil des klimaschädlichen Gases in der Erdatmosphäre. Deutschland hat europaweit den höchsten Holzvorrat in den Wäldern. Dort wächst pro Sekunde ein Holzwürfel von 1,56 Meter Kantenlänge nach. Die Holznutzung liegt in Deutschland derzeit weit unter diesem Zuwachs. Eine verstärkte Nutzung von Holz aus nachhaltiger Waldwirtschaft für den Baubereich würde das Klima sogar zusätzlich schützen. Denn dann würden neue „CO2-Speicher“ in Holzhäusern entstehen und nachwachsende junge Bäume könnten der Atmosphäre weiteres CO2 entnehmen.
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