• Traumhaus bekommen - Die Hausreportage aus Pro-Fertighaus

    04.02.2011, Beitrag von/aus: Pro Fertighaus - Fachschriften Verlag

    Wenn die Chemie zwischen Baufamilie und Hausberater stimmt, kann es mit dem Fertighaus-Kauf schnell gehen. Die Talmanns haben ihre Entscheidung nicht bereut.


    Es ist immer wieder interessant, wie Bauherren zu ihrem Architekten oder Fertighaus-Anbieter finden. In diesem Fall war es eindeutig ein IKEA-Standort in Norddeutschland, in dessen Nachbarschaft sich eine kleine Musterhaus-Ausstellung mit Fertighäuser n befindet.

    Als Franziska Talmann eines Tages im Möbelhaus nach ein paar Kleinigkeiten gestöbert hatte, beschloss sie spontan, auch der Häuser-Schau einen kurzen Besuch abzustatten. Baugedanken wurden da schon gefasst und ziemlich klar war auch bereits, das es ein schlüsselfertiges Haus aus Holz - ein Fertighaus - sein sollte. Das Musterhaus von Gussek Haus gefiel auf Anhieb, die Begrüßung war herzlich, die ersten Fragen wurden kompetent beantwortet und die folgenden Kontakte waren sehr erfreulich.

    „Die Planung zusammen mit dem Gussek-Architekten war einfach klasse. Und auch der Aufbau war eine feine Sache. Es gab keinerlei Baustress. Wir haben unser Traumhaus bekommen“, erzählt die Bauherrin erfreut. Alle individuellen Wünsche seien in den von Gussek vorgedachten Entwurf „Birkenallee nordic“ problemlos eingearbeitet worden. Auf einen Keller verzichtete die Baufamilie. Die Gründe beschreibt Franziksa Talmann so: „Wir haben schon zur Miete in Häusern mit und ohne Keller gewohnt. Gab es einen Keller, habe ich Sachen aufgehoben, die ich erst wieder beim Auszug in die Hand genommen habe. Wichtiger ist mir ein Hauswirtschaftsraum.” Und da ihr Mann Rainer „absolut kein Heimwerker“ sei, brauche er auch keine Keller-Werkstatt. Wenn es um irgendwelche bastlerischen Aktivitäten gehe, reiche das Arbeitszimmer vollkommen aus, fügt die Hauseigentümerin hinzu.

    Die Architektur des Hauses ist modern, für Schnörkel undSpielereien hatten die Talmanns nichts übrig. Spannung in die Optik bringt der Kontrast zwischen dem weißen Außenputz für die beiden Zwerchgiebel und den anthrazitfarbenen Verblendsteinen des Haupthauses. Viel Glas und hochwertige Zinkverkleidungen runden das sachlich elegante Erscheinungsbild ab.

    Stressfrei: Drei Kinder, zwei Eltern, ein Bad
    Das Haus ist dank seiner funktionellen Raumaufteilung klar strukturiert. Es öffnet sich über eine großzügige Diele. Rechterhand liegt das kombinierte Büro/Gästezimmer, auf der anderen Seite das Gäste-WC und die Garderobe. Den größten Teil des Erdgeschosses beansprucht der offene Lebensbereich (Wohnen, Essen, Kochen), der um den erwähnten, abgetrennten Hauswirtschaftsraum ergänzt ist.

    Ins Dachgeschoss führt eine Holztreppe, die in einer kleinen Diele mündet. Von hier aus werden die drei Kinderzimmer für Tobias, Fabian und Laura, das Elternschlafzimmer und das geräumige Bad erschlossen. Morgendlichen Stress in der „Nasszelle”gibt es laut Franziska Talmann nicht. Das läge an den unterschiedlichen Benutzungszeiten und einer gewissen Disziplin.

    Solaranlage wird eventuell später nachgerüstet
    Beheizt wird das 170 Quadratmeter Wohnfläche große Haus der Talmanns ausschließlich mit einer Gasbrennwerttherme, die im Hauswirtschaftsraum steht. „Unser Jahresverbrauch liegt kostenmäßig unter 1.000 Euro“, rechnet die sparsame Hausbesitzerin stolz vor. Die Fußbodenheizung werde sehr schnell warm, wobei der Regler meist im mittleren Bereich stehe. Auf die Installation einer Solaranlage zur Unterstützung der Warmwasserbereitung hat die Familie wegen den Investitionskosten zunächst verzichtet. Franziska Talmann: „Wenn die Versorgung mit fossilen Energien einmal problematisch werden sollte, können wir immer noch nachrüsten. Momentan sind wir der Auffassung, dass wir mit dem Geld, welches wir durch den Verzicht auf die Solartechnik gespart haben, eine ganze Zeit mit Gas heizen können.“

    Quelle: Pro-Fertighaus 1-2/2011 ab Seite 10.


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