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Aufschrei der Mauerwerksgilde

Sind Holzhäuser die ökologischere Alternative zum Haus aus Mauersteinen und Beton?

Mit einem ganzseitigen Zeitungsartikel (10.05.) im Immobilienteil berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung über die scharfe Kritik der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerksbau an der Holzbauförderung in Baden-Württemberg. Der Sachverhalt zeigt nachdrücklich, dass der deutsche Fertighausbau mit seiner Kernthematik "Energieeffizienz" bereits vor Jahren den richtigen Weg eingeschlagen hat und dass die Politik in der Branche einen zuverlässigen Partner beim Kampf gegen die Klimaproblematik gefunden hat. Die anhaltenden Querelen mit der Mauerwerksgilde belegen letztlich nur die wachsende Bedeutung des Holz-Fertigbaus, die sich auch im stetig steigenden Marktanteil widerspiegelt. 



Nassbau kontra Holzbau



Sind Holzhäuser die ökologischere Alternative zum Haus aus Mauersteinen und Beton? Die schwarz-grüne Landesregierung in Stuttgart ist überzeugt davon und fördert die Holz-Fertigbau-Industrie in den kommenden fünf Jahren mit rund 16,5 Mio. Euro. Entsprechend heftig fällt die Kritik der Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM) aus. Von einseitiger Förderung und verzerrtem Wettbewerb ist die Rede. Man argumentiert, dass Kies, Sand, Kalk oder Ton für Mauersteine sowie Beton auch natürliche Rohstoffe seien. 


Die Landesväter im 'Ländle' mit dem höchsten Fertighausanteil sehen das differenzierter und verweisen u. a. auf die ökologische Bilanz beim Bauen mit Holz. Der Hausbau mit Holz aus nachhaltiger Waldwirtschaft, so argumentiert man in Stuttgart, speichert langfristig klimaschädliches Kohlendioxid. Auch der Bundesverband Fertigbau argumentiert ähnlich und verweist auf den Klimaschutzplan der Bundesregierung, wonach die Emissionen im Gebäudebereich bis 2030 um zwei Drittel reduziert werden sollen. Mehr Holzbau ist dabei zweifellos hilfreich, da energieintensive Materialien durch nachwachsende Rohstoffe ersetzt und CO2-Emissionen verringert werden. 
Dr. Frank Gussek, Geschäftsführer von GUSSEK HAUS bestätigt in diesem Zusammenhang die Meinung von BW-Forstminister Hauk, dass der Baustoff Holz einen zunehmend wichtigeren Beitrag im Verbund mit anderen Baustoffen leisten kann. Während beispielsweise mineralische Materialien teilweise schon knapp und in der Produktion sehr energieaufwendig seien, mache eine Steigerung der Holzanteile das Bauen insgesamt umweltverträglich und zukunftsfähig.


Dr. Gussek verweist beim Vergleich Holzbau gegenüber Mauerwerksbau parallel zu den ökologischen Qualitäten auf zahlreiche weitere Vorteile der Holzbauweise: "Hervorragender Wärmeschutz, kurze Bauzeit, gesundes Raumklima, unbegrenzte Gestaltungsmöglichkeiten, Langlebig-, Werthaltig-, Nachhaltig- und Wirtschaftlichkeit sind beste Gründe, auf den Holzrahmenbau zu setzen. Jedes GUSSEK-Einfamilienhaus wird individuell geplant und umweltfreundlich erstellt. Die Verwendung ausschließlich hochwertiger Materialien und die sprichwörtlich sichtbare Wertarbeit in deutscher Handwerkstradition machen unsere Fertighäuser so einzigartig."