Hausfinder

Und was ist Ihr Traumhaus

Wohnfläche
Alle
< 110 qm
111 - 139 qm
140 - 169 qm
170 - 199 qm
> 200 qm
Dachform
Alle
Satteldach
Pultdach
Flachdach
Walmdach
Zeltdach
Gebäudetyp
Alle
Einfamilienhaus
Stadthaus
Bungalow
Mehrfamilienhaus
Luxushaus
Musterhaus
Aktionshaus
Geschosse
Alle
Eingeschossig
Zweigeschossig
Mehrgeschossig
Kontakt

Geschichte

68 Jahre Erfahrung / 16.500 glückliche Eigenheimbesitzer

Geschichte

Die Gründung des Unternehmens datiert auf das Jahr 1951, als Franz Gussek in Kassel einen konventionellen Maurerbetrieb gründete, der Verblendmaurer-, Putz- und Terrazzoarbeiten ausführte. Noch in den 1950er Jahren traten die älteren Söhne des Gründers, Johann und Bernd Gussek in das Familienunternehmen ein.

Anfang der 60er Jahre übertrugen seine Söhne nach einem längeren Aufenthalt in den USA die Vorteile der dort überaus erfolgreichen Timber-Frame-Bauweise auf die hiesigen Verhältnisse und schufen damit die Grundlage für die anlaufende Produktion erster Wandelemente in trockenen Hallen und ohne störende Witterungseinflüsse. Als einer der Pioniere im deutschen Fertighausbau für Einfamilienhäuser besetzte die Familie Gussek von Anfang an eine Marktnische, da sie ihre Fertighäuser nicht wie üblich mit einer 1-schaligen Putzfassade ausführten, sondern um den Baukörper in Holzrahmenbauweise vor Ort auf der Baustelle eine zweite, thermisch getrennte, massive und wetterfeste Hülle mauern ließen.

In Bad Bentheim wurde 1966 das 50. Gussek-Haus errichtet. Alle 14 Tage wurde ein Haus gefertigt. Gussek Haus übernahm 1970 eine ehemalige Triebwagenhalle der Bentheimer Eisenbahn und baute sie zu einer Fertigungsstätte um. Die Kapazität wurde auf zwei Häuser pro Woche vervierfacht. Unter den 350 Herstellern von Fertighäusern in Deutschland zählte Gussek Haus zu den 20 Unternehmen, die mehr als 50 Häuser pro Jahr herstellten. 120 Mitarbeiter wurden insgesamt beschäftigt.

Der jüngere Bruder, Franz-Dieter Gussek, Architekt, trat 1972 ins Unternehmen ein. Das 500. Gussek-Haus wurde 1975 schlüsselfertig übergeben. Das Geschäft florierte, man produzierte bereits über 100 Häuser pro Jahr in Holzrahmenbauweise. Mit der Verlegung an den heutigen Standort der Firmenzentrale im Gewerbe- und Industriepark Nordhorn, der mit 5,4 Hektar Fläche ausreichende Kapazitäten für weiteres Wachstum garantierte, begannen die geschäftsführenden Brüder die Philosophie ihres Unternehmens auf ökologische Ansprüche auszurichten. An der Euregiostraße 7 entstanden moderne Produktionshallen und ein Verwaltungstrakt. 1981 beschäftigte Gussek Haus 250 Mitarbeiter. Franz-Dieter Gussek wurde 1982 einer von drei Geschäftsführern.

Verstärkt widmete man sich dem Schutz der Umwelt und der Schonung natürlicher Ressourcen, bot frühzeitig Modelle mit Energiesparvorteilen an und erfüllte nicht nur, sondern unterbot von Beginn an die gesetzlich geforderten Normen und Richtlinien um ein Vielfaches. Die Notwendigkeit von Umweltschutz, die Wahrung natürlicher Ressourcen sowie der Einsatz ökologischer Materialien wurde in der Unternehmensphilosophie festgeschrieben. Exklusive deutsche Markenqualität und sichtbare Wertarbeit im Sinne handwerklicher Ideale machten die drei Brüder zum Fundament eines jeden Bauvorhabens.

Seit Ende der 80er Jahre produzierte man zusätzlich zu den vom eigenen Vertrieb verkauften Fertighäusern sogenannte Ausbauhäuser für einen namhaften deutschen Anbieter. Mit Weitblick beschloss man parallel, möglichst viele Gewerke rund um das Produkt Fertighaus in Eigenregie zu fertigen, um die selbst definierten, weit über dem Branchendurchschnitt liegenden Qualitätsansprüche dauerhaft erfüllen zu können. So gründete man 1990 eine zusätzliche Firma für den Kellerbau. Bernd Gussek schied 1992 als Geschäftsführer aus.

Mit dem Mauerfall und der Öffnung der Märkte in den neuen Bundesländern eröffnete GUSSEK HAUS 1993 ein Zweigwerk in Elsnigk bei Dessau. Die Konzentration auf autarke Produktionsabläufe im Holzbau führte zwei Jahre später zur Gründung von GUSSEK-Fensterbau am Standort Elsnigk. Gussek Fensterbau fertigt seit 1995 in Elsnigk mittels CNC-gesteuerter Produktion Qualitäts-Holzfenster für den Eigenbedarf sowie für das Spezialsegment "Denkmal-geschützte Renovierungen".

1996 errichtete Gussek Haus das Modell "Seestraße" als Musterhaus im Musterhaus Center Mannheim. In Nordhorn wurde 1997 der Bereich Treppenbau zur selbstständigen Geschäftseinheit ausgebaut. Nicht nur die Treppenanlagen in GUSSEK-Fertighäusern werden seitdem hier produziert, im B2B-Bereich fertigt man Holztreppen für regionale Tischlereien, Bauelementehändler und Treppenbaubetriebe. Im gleichen Jahr wechselte Johann Gussek in den Ruhestand. Sein Sohn Dr. Frank Gussek wurde Geschäftsführer.

Eine verstärkte Nachfrage nach Ausbauhäusern und die gesammelten Praxiserfahrungen in diesem Bereich seit 1987 bildeten dann das Fundament für ein weiteres Schwesterunternehmen. Für den Bereich der Ausbauhäuser ging 1999 die ProHaus GmbH & Co. KG in Mönchengladbach an den Start. Von Beginn an positionierten sich beide Gesellschaften als eigenständige Anbieter im Hausbaumarkt. Mit autarken Vertriebsstrukturen akquirierten die Roten (Pro Haus) speziell den Markt der Ausbauhäuser, während die Grünen (GUSSEK HAUS) sich auf das schlüsselfertige Fertighaus konzentrierten.

1999 erfolgte eine Ausweitung des Produktionsbereich "Objektbau", als weitere Sparte wird die Produktion von Dachelementen für den Eigenbedarf sowie der Vertrieb von Dachelementen an Bauträger und Wohnungsbauunternehmen ausgebaut. Gussek Haus baute anlässlich seines 50-jährigen Firmenjubiläums am Werk Nordhorn ein weiteres Musterhaus aus der Klassik-Modellreihe. In der Fertighausausstellung in Wuppertal-Oberbarmen wurde 2002 das Musterhaus "Eichenhofer Weg" eröffnet. In der Fertighausausstellung Bad Vilbel wurde das Gussek-Musterhaus umgebaut.

2005 zieht ProHaus an den Standort Nordhorn um und eröffnet im gleichen Jahr ein eigenes Ausstattungszentrum auf dem Firmengelände, in dem man für seine Bauherren eine große Auswahl von Materialien und technischer Ausrüstung vorhält. 2007 geht dann die im deutschen Fertighausmarkt einzigartige GUSSEK-HausManufaktur an den Start, eine kombinierte Freiluft-/Hallenausstellung, in der die komplette Palette des modernen Hausbaus sowie die schier unerschöpfliche Welt des Bauens für interessierte Bauherren an einem Standort zur Schau gestellt wird. In diesem Zusammenhang wurde ein neues Musterhaus am Werk errichtet (Modell Aida). Weitere Musterhäuser in Pulheim bei Köln und in Falkensee bei Berlin entstanden. Im gleichen Jahr wird Gussek Haus wurde beim Deutschen Fertighauspreis für die Modellreihe "Futura" ausgezeichnet. Drei neue Musterhäuser werden errichtet und übergeben in Kamen, Mülheim-Kärlich und Langenhagen. Zum 55-jährigen Firmenjubiläum wird 2006 mit der Sondermodellserie "Fifty5" begonnen. In Fellbach wird das Gussek-Musterhaus aufwendig umgebaut.

In Verbindung mit der neuen Modellreihe "Boulevard" verkauft Gussek Haus im Jahre 2008 Heizsysteme von der Wärmepumpe bis zu Solarkomponenten. Franz-Dieter Gussek zieht sich 2009 aus der aktiven Unternehmensführung zurück und steht weiterhin beratend und im Bereich "Projektabwicklung" zur Verfügung. Für "sein außergewöhnliches Engagement und seinen Einsatz für den Fertigbau" wird er mit dem Strebel-Preis ausgezeichnet. Als Gesellschafter bleibt er dem Unternehmen erhalten. Frank Gussek wird alleiniger Geschäftsführer von Gussek-Haus Franz Gussek GmbH & Co. KG.

2010 gründet Gussek Haus eine Filiale in Frankreich. 2011 feiert das Unternehmen sein 60-jähriges Betriebsjubiläum. Ein Jahr später werden im Musterhauszentrum Mannheim und in der "FertighausWelt" in Frechen bei Köln weitere Musterhäuser eröffnet. 2013 überschreitet das Unternehmen die Grenze von 15.000 gebauten Häusern. In der neuen "FertighausWelt" in Wuppertal wird im Herbst des Jahres ein weiteres, energieautarkes Musterhaus eröffnet ("GUSSEK-Plusenergiehaus").

2014 schließlich wird das Angebot um einen Finanzierungsservice ergänzt. Das Schwesterunternehmen GUSSEK-Finanzierungsservice GmbH mit Sitz in Kleinmachnow bietet banken-unabhängige und maßgeschneiderte Finanzierungskonzepte für Grunderwerb, Hausbau und -kauf sowie Umschuldungen und Anschlussfinanzierungen. Mit Beginn des Jahres 2015 eröffnet Gussek Haus ein neues Musterhaus in der Fertighausausstellung in Fellbach. 2016 feierte das Unternehmen sein 65-jähriges Bestehen.

Zum Ende des Jahres 2018 beschließt man im Zuge kontinuierlich erfolgender Effizienz- und Optimierungsbemühungen, die beiden Schwestergesellschaften Gussek Haus und ProHaus gesellschaftsrechtlich zusammenzuführen. Seither präsentieren sich zwei autarke Marken unter dem gemeinsamen Dach der Gussek-Haus Franz Gussek GmbH & Co. KG.

Beide Marken bieten zu 100 Prozent die gleichen hohen Qualitätsstandards: gelungene Architektur und durchdachte Raumaufteilung, kompromisslose Qualität von Bauweise und Baustoffen, jede Menge Komfort und maximale Erwartungen hinsichtlich Ökologie, Wohngesundheit und Energieeffizienz. Dazu zählt auch die im deutschen Fertighausbau einzigartige Gussek-Hybrid-Außenwand, die in den meisten Häusern beider Unternehmen verbaut wird. Die 2-schalige Wandkonstruktion vereint alle Vorteile der Holzbau- und Nassbauweise, kombiniert sie doch die Robustheit und vorbildliche Energieeffizienz des Stein-auf-Stein-Mauerwerks mit den bekannten Vorteilen des Holzrahmenbaus. Die massive, 42 cm starke Außenwand wird wahlweise mit handgemauerten Verblendsteinen und als Putzfassade auf Porenbetonsteinen angeboten.

Der Unterschied beider Angebote zeigt sich im Fertigungsgrad. ProHaus bietet in vier variablen Ausbaustufen ein Fertighaus speziell für Mitbau-affine Bauherren an. Alle notwendigen Ausbaumaterialien sowie eine professionelle Ausbauberatung sind dabei stets im Hauspreis inkludiert. Das Angebot versetzt den Bauherrn somit in die Lage, definierte Teilleistungen selbst zu verrichten oder in Eigenverantwortung extern zu beauftragen. Dank der professionell konfektionierten Ausbaumaterialpakete kann ein Bauherr mit technischen Know-how und handwerklichem Geschick sein Hausbau-Budget auf diese Art spürbar entlasten. Alternativ kann der Bauherr den Ausbau selbstverständlich auch komplett in Eigenregie organisieren. Auch für diesen Fall bieten die erfahrenen ProHaus-Fachberater umfangreiche Supportleistungen an.

Ein GUSSEK-Haus hingegen fängt da an, wo der Ausbaugrad von ProHaus-Häusern aufhört und ist für den Markt der schlüsselfertigen Häuser konzipiert. GUSSEK HAUS sucht sein Klientel unter den Bauinteressenten, die einen Rundum-Service erwarten und zu schätzen wissen, bei dem sich der Bauherr um nichts kümmern muss und zum vereinbarten Termin ins schlüsselfertige Domizil einziehen kann.

Einher mit der künftigen 2-Marken-Strategie geht eine geschärfte innovative Markenphilosophie: Kompromissloses Qualitätsbewusstsein sowie das Interesse an Innovation und Weiterentwicklung der Bauweise haben die Vision des Familienunternehmens seit den Gründerjahren getragen. Die Faszination für visionäre Lösungen, der Spaß an derPlanung, Entwicklung und den architektonischen Spielräumen bei der Entwicklung von anspruchsvollen und dauerhaften Werten sowie das Know-how im Fertighausbau beschreiben die Eckpfeiler der Philosophie des Familienunternehmens.

Mit dem offiziellen Datum des Zusammenschlusses am 18. März 2019 ist ein neues Kapitel der Unternehmensgeschichte aufgeschlagen. Mit der 2-Marken-Strategie ist die Gussek-Haus Franz Gussek GmbH & Co.KG bestens aufgestellt für die Herausforderungen der Zukunft. Voller Motivation, mit einem Füllkorb an innovativen Ideen und mit herausragend qualitativen Produkten freut sich das über 400 Mitarbeiter starke Team darauf, Geborgenheit, Sicherheit und Glück für zukünftige Generationen zu bauen.

(Quelle: Wikipedia)