Hausfinder

Und was ist Ihr Traumhaus

Wohnfläche
Alle
< 110 qm
111 - 139 qm
140 - 169 qm
170 - 199 qm
> 200 qm
Dachform
Alle
Satteldach
Pultdach
Flachdach
Walmdach
Zeltdach
Gebäudetyp
Alle
Einfamilienhaus
Stadthaus
Bungalow
Mehrfamilienhaus
Luxushaus
Musterhaus
Aktionshaus
Geschosse
Alle
Eingeschossig
Zweigeschossig
Mehrgeschossig
Kontakt

Geschichte

67 Jahre Erfahrung / 16.000 glückliche Eigenheimbesitzer

Geschichte

Gegründet wurde das Unternehmen 1951 von Franz Gussek als konventioneller Putz- und Maurerbetrieb in Kassel. 1952 wurde die Zweigstelle in Nordhorn zum Hauptsitz des Unternehmens. Noch in den 1950er Jahren traten die älteren Söhne des Gründers, Johann und Bernd Gussek in das Familienunternehmen ein. Anfang der 60er Jahre übertrugen sie die Vorteile der in den USA erfolgreichen Timber-Frame-Bauweise auf die hiesigen Verhältnisse und schufen damit die Grundlage für die anlaufende Produktion erster Wandelemente in trockenen Hallen und ohne störende Witterungseinflüsse.

1961 errichtete Gussek Haus das erste "Timber-Frame-Musterhaus" in Nordhorn. Die durchschnittliche Bauzeit belief sich auf acht bis zehn Wochen, die Kosten betrugen 50.500,- D-Mark als Architektenentwurf. 1963 bezog das Unternehmen in Nordhorn an der Rovenkampstraße die erste Fertigungshalle und einen kleinen Verwaltungstrakt. Der konventionelle Hausbau wurde aufgrund der effizienten Timber-Frame-Fertigung eingestellt. Fortan verblendeten die bisherigen Maurerkolonnen die Wände der Gussek-Montage-Häuser mit einer wetterfesten, massiven Fassade, der Beginn der heute noch verwendeten zweischaligen Wandkonstruktion.

In Bad Bentheim wurde 1966 das 50. Gussek-Haus errichtet. Alle 14 Tage wurde ein Haus gefertigt. Gussek Haus übernahm 1970 eine ehemalige Triebwagenhalle der Bentheimer Eisenbahn und baute sie zu einer Fertigungsstätte um. Die Kapazität wurde auf zwei Häuser pro Woche vervierfacht. Unter den 350 Herstellern von Fertighäusern in Deutschland zählte Gussek Haus zu den 20 Unternehmen, die mehr als 50 Häuser pro Jahr herstellten. 120 Mitarbeiter wurden insgesamt beschäftigt.

Der jüngere Bruder, Franz-Dieter Gussek, Architekt, trat 1972 ins Unternehmen ein. Das 500. Gussek-Haus wurde 1975 schlüsselfertig übergeben. Das Unternehmen zog 1976 auf ein 5,4 Hektar großes Gelände an der Euregiostraße im neuen Gewerbe- und Industriepark um. Produktionshallen und ein Verwaltungstrakt entstanden. 1981 beschäftigte Gussek Haus 250 Mitarbeiter. F. D. Gussek wurde 1982 einer von drei Geschäftsführern.

Das Unternehmen begegnete 1987 der Krise in der deutschen Bauindustrie, indem es Ausbauhäuser für die Firma allkauf-Haus produzierte. Eine Tochterfirma für den Kellerbau wurde 1990 gegründet. Bernd Gussek schied 1992 als Geschäftsführer aus. Gussek Haus eröffnete 1993 ein Zweigwerk für die Herstellung von Fertighäusern in Elsnigk bei Dessau. Gussek Fensterbau fertigte 1995 in Elsnigk mittels CNC-gesteuerter Produktion Qualitäts-Holzfenster für den Eigenbedarf sowie für das Spezialsegment "Denkmal-geschützte Renovierungen".

1996 errichtete Gussek Haus das Modell "Seestraße" als Musterhaus im Musterhaus Center Mannheim. Gussek gründete 1998 für den Bereich von Mitbauhäusern das Schwesterunternehmen "Pro Haus" in Mönchengladbach. In Nordhorn wurde eine CNC-gesteuerte Fertigung für Massivholz-Treppen aufgenommen. Im gleichen Jahr wechselte Johann Gussek in den Ruhestand. Sein Sohn Dr. Frank Gussek wurde Geschäftsführer.

1999 erfolgte eine Ausweitung des Produktionsbereich "Objektbau", als weitere Sparte wird die Produktion von Dachelementen für den Eigenbedarf sowie der Vertrieb von Dachelementen an Bauträger und Wohnungsbauunternehmen ausgebaut. Gussek Haus baute anlässlich seines 50-jährigen Firmenjubiläums am Werk Nordhorn ein weiteres Musterhaus aus der Klassik-Modellreihe. In der Fertighausausstellung in Wuppertal-Oberbarmen wurde 2002 das Musterhaus "Eichenhofer Weg" eröffnet. In der Fertighausausstellung Bad Vilbel wurde das Gussek-Musterhaus umgebaut.

Gussek Haus wurde 2005 beim Deutschen Fertighauspreis für die Modellreihe "Futura" ausgezeichnet. Drei neue Musterhäuser wurden errichtet und übergeben in Kamen, Mülheim-Kärlich und Langenhagen. Die Pro-Haus-Verwaltung zog an den Standort Nordhorn um. Zum 55-jährigen Firmenjubiläum wurde 2006 mit der Sondermodellserie "Fifty5" begonnen. In Fellbach wird das Gussek-Musterhaus aufwendig umgebaut. 2007 wurde in Nordhorn die HausManufaktur eröffnet. In der kombinierten Freiluft-/Hallenausstellung präsentierte Gussek die Palette des Hausbaus. In diesem Zusammenhang wurde ein neues Musterhaus am Werk errichtet (Modell Aida). Weitere Musterhäuser in Pulheim bei Köln und in Falkensee bei Berlin entstanden.

In Verbindung mit der neuen Modellreihe "Boulevard" verkaufte Gussek Haus im Jahre 2008 Heizsysteme von der Wärmepumpe bis zu Solarkomponenten. Franz-Dieter Gussek zog sich 2009 aus der aktiven Unternehmensführung zurück und steht weiterhin beratend und im Bereich "Projektabwicklung" zur Verfügung. Für "sein außergewöhnliches Engagement und seinen Einsatz für den Fertigbau" wurde er mit dem Strebel-Preis ausgezeichnet. Als Gesellschafter blieb er dem Unternehmen erhalten. Frank Gussek wurde alleiniger Geschäftsführer von Gussek Haus, Franz Gussek GmbH & Co. KG.

Gussek Haus gründete 2010 eine Filiale in Frankreich. 2011 feierte das Unternehmen sein 60-jähriges Betriebsjubiläum. Ein Jahr später wurden im Musterhauszentrum Mannheim und in der "FertighausWelt" in Frechen bei Köln weitere Musterhäuser eröffnet. 2013 überschritt das Unternehmen die Grenze von 15.000 gebauten Häusern. In der neuen "FertighausWelt" in Wuppertal wurde im Herbst des Jahres ein weiteres, energieautarkes Musterhaus eröffnet ("GUSSEK-Plusenergiehaus").

2014 wird das Angebot um einen Finanzierungsservice ergänzt. Das Tochterunternehmen Gussek-Finanzierungsservice GmbH mit Sitz nahe Berlin bietet bankenunabhängige und maßgeschneiderte Finanzierungskonzepte für Grunderwerb, Hausbau und -kauf sowie Umschuldungen und Anschlussfinanzierungen. Mit Beginn des Jahres 2015 eröffnet Gussek Haus ein neues Musterhaus in der Fertighausausstellung in Fellbach. 2016 feierte das Unternehmen sein 65-jähriges Bestehen.

(Quelle: Wikipedia)